MJC hat den Tabellenführer am Abgrund – Unentschieden

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MJC hat den Tabellenführer am Abgrund – Unentschieden

mJC-BK: TSG – SpG Walldürn

Endergebnis: 26:26 http://www.sha-handball.de/wp-content/uploads/2018-12-22_PresseInfoLang_12524.pdf

Halbzeit: 11:11

Für die TSG spielten: Niels Reber (Tor), Chris Rieger, David Buchzik (1), Johannes Müller (13/2), Jan Gensmantel (2), Luca Leandro Sabatelli (4), Jona Snaga (1), Finn Schukraft (1), Luca Braun (3), Hannes Theo Franz (1)

Auch bei der MJC gastierte am Spieltag vor Weihnachten der Tabellenführer aus Walldürn. Das Hinspiel ging mit 22:26 knapp verloren.

Nach schwächerem Start kämpfte sich die MJC schnell ins Spiel zurück und konnte nach 12 Minuten erstmals mit 8:7 in Führung gehen. Johannes Müller konnte im Angriff immer wieder schön in Szene gesetzt werden und die Abwehr arbeitete auch gut zusammen. In einem engen Spiel ging es dann mit einem leistungsgerechten Unentschieden in die Pause.

Nach der Halbzeit stellten die Gäste aus Walldürn ihre Abwehr um und nahmen Johannes Müller regelmäßig in Manndeckung. Weil das Angriffsspiel gleichzeitig statisch wurde und vom Linksaußen die Lücke, die sich durch die Manndeckung auftat, nicht schloss, tat sich die MJC im Angriff zunehmend schwer und musste um die Tore lang kämpfen. Auch aufgrund einfacher Ballverluste fing man sich gleichzeitig viele einfache Gegentore. Nach 45 Minuten konnte Johannes Müller dennoch den 23:23 Ausgleich markieren. In einem zunehmend schwächer, aber spannender werdenden Spiel nahmen die Trainer Uli Erz und Uwe Dietrich in der 46. Minute dann eine Auszeit, um letzte Details für die Schlussphase zu besprechen. Zwei Minuten vor Ende gelang der TSG dann tatsächlich noch die 26:25 Führung, die allerdings postwendend per Siebenmeter ausgeglichen wurde. Der folgende Haller Angriff verpuffte im Nichts, jetzt hatten also nochmal die Gäste die Chance im Angriff. Die MJC erkämpfte sich aber 20 Sekunden vor Ende nochmal den Ball. Im Vorwärtsgang spielte Jona Snaga allerdings abermals einen Fehlpass und konnte den folgenden Gegenstoß nur durch ein Trikotzupfer verhindern – logische Konsequenz: Rot. Die TSG hatte bei dieser Aktion noch Glück, dass der Walldürner Spieler den Ball nicht wirklich kontrollieren konnte, sonst hätte es aufgrund des Verhinderns einer klaren Torchance Siebenmeter geben müssen.

So blieb es dann bei einem 26:26 Unentschieden in einem Spiel, das von Fehlpässen und technischen Fehlern geprägt war und in dem für beide Mannschaften der Sieg möglich gewesen wäre.

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