MJA schlägt sich ohne Torhüter und in Unterzahl tapfer

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MJA schlägt sich ohne Torhüter und in Unterzahl tapfer

mJA-BL: SG Heuchelberg – TSG

Endergebnis: 39:19 http://www.sha-handball.de/wp-content/uploads/2019-01-26_PresseInfoLang_12035.pdf

Halbzeit: 18:9

Für die TSG spielten: Marco Stettenheim (3), Kim-Levin Borgwardt, Felix Freund (3), Fil Nieto (2), Leon Pardon (7/1), Valentin Müller (2), Michel Weisenauer (2)

Die Voraussetzungen für das Auswärtsspiel gegen die SG Heuchelberg waren denkbar schlecht. Torhüter Max Schupp meldete sich kurzfristig krank. Weil auch Ralf Löhr keine Zeit hatte, reiste die MJA also mit sieben Feldspielern nach Nordheim.

Dass der Torhüter fehlte und mit Michel Weisenauer, Valentin Müller und Kim-Levin Borgwardt drei Feldspieler sich im Tor abwechselten, war aber im Wesentlichen gar nicht zu merken – sie hielten teilweise fantastisch. Danke, dass ihr euch freiwillig reingestellt habt. Im Angriff tat sich die TSG zu Beginn des Spiels jedoch schwer gegen die körperlich deutlich stärkeren Gastgeber. Gegen Ende der ersten Halbzeit kam dann aber mehr Bewegung ins Angriffsspiel, lediglich die Chancenverwertung blieb ein Manko. So ging es mit 9:18 in die Pause. Es wäre mehr drin gewesen.

Die zweite Halbzeit mussten die Haller dann aber in Unterzahl bestreiten. Felix Freund flog, nachdem er in der Luft geschuckt wurde, unglücklich auf seine Hüfte und war in der zweiten Halbzeit nicht mehr einsetzbar. Diese Szene wurde auch wie das restliche Schucken der Heuchelberger von den unerfahrenen Schiedsrichterinnen, die erst ihr zweites Spiel pfiffen, nicht geahndet.

Trotz dieser Schwächung gab die MJA nicht auf. Im Angriff wurde einfach weitergespielt und trotz Überzahl konnte die SG die Durchbrüche der TSG nicht immer verhindern. Die Abwehr hatte natürlich jetzt große Lücken, die von den Heuchelbergern aber sehr, sehr schlecht genutzt wurden. So blieb die MJA während Leon Pardons Zeitstrafe im 4 gegen 6 ohne Gegentor! Eine Vielzahl ihrer Tore erzielte die SG durch Gegenstöße. Da Leon Pardon in etlichen Angriffen in Manndeckung genommen wurde, fehlte im 4 gegen 5 oftmals eine Anspielperson.

So war am Ende für die MJA nichts zu holen. Gemessen daran, dass nur zwei A-Jugendliche auf dem Feld standen und die Mannschaft eine Halbzeit in Unterzahl spielte, war das Ergebnis aber beachtenswert und dem Spiel war auch viel Positives abzugewinnen. Laut Spielberichtsbogen hat die SG Heuchelberg aber Einspruch gegen dieses Spiel eingelegt.

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