MJA macht das letzte, schwache Spiel gegen Crailsheim vergessen – hoch verdienter Derby-Sieg

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MJA macht das letzte, schwache Spiel gegen Crailsheim vergessen – hoch verdienter Derby-Sieg

mJA-VR-A: TSG – HSG Hohenlohe 2

Endergebnis: 35 : 17

Halbzeit: 14:11

Für die TSG spielten: Arndt Silas Blumer (Tor), Miko Schimoneck (4), Finn Lemke (3), Luca Stüß (1), Fil Nieto (12), Maxi Gryzbeck, Max Jona Waldvogel (3), Johannes Müller (6), Michel Weisenauer (4), Jona Snaga (2)

Nach dem ersten Derby-Sieg vor einigen Wochen gegen Crailsheim sollte im nächsten Derby gegen die zweite Mannschaft der HSG Hohenlohe der zweite Sieg in der Quali-Runde folgen. Allerdings musste dafür eine deutliche Leistungssteigerung im Vergleich zum Spiel gegen Crailsheim her. Trainer Sören Piesnack war sich schon direkt nach dem Crailsheim Spiel sicher, dass gegen die HSG eine andere Mannschaft auf der Platte stehen wird. Und der Trainer sollte – so wie es sich gehört – Recht behalten!

In der ersten Halbzeit entwickelte sich eine offene Partie, was aber im Wesentlichen nicht an der Stärke der Gäste, die auch mit einigen Spielern aus der ersten Mannschaft angereist waren, lag. Vielmehr betrieben die Haller im Angriff Chancenwucher und standen in der Abwehr zu defensiv, sodass vor allem der Rückraumlinks Enrico Bender den Tor gleich mehrmals im Haller Tor unterbringen konnte. Mitte der ersten Halbzeit stellte Sören Piesnack dann seine Abwehr um und gegen Johannes Müller fand der in der Anfangsphase starke Enrico Bender kein Durchkommen mehr. Auch die restliche Abwehr stand jetzt gegen Ende der ersten Halbzeit sicherer. Mit einem verdienten 14:11 ging es in die Pause. 

Die Ansprache in der Halbzeit war offenbar genau die richtige, eine Machtdemonstration der MJA folgte. Angeführt vom überragenden Fil Nieto, der seine gute Abwehrarbeit auf der vorgezogenen Position mit 12 Toren belohnte, stand die Abwehr sehr sicher und ließ nur noch sechs Gegentreffer zu. Im Angriff reichten häufig simple 1:1 Aktionen, um zum Abschluss zu gelangen. Johannes Müller gelang dies ein ums andere Mal. Erfreulich war auch, dass sich Max Jona Waldvogel und Jona Snaga mehrmals in den direkten Duellen durchsetzen konnten und drei- bzw. zweimal einnetzen konnten. Außerdem durfte der B-Jugendliche Miko Schimoneck zeigen, welch großes Talent er hat. Eindrucksvoll gelang ihm dies in mehreren Situationen. Er könnte in der Saison noch eine gute Verstärkung für die MJA werden.

 

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