MJA ist der klare Sieger in einem sehr schlechten Derby

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MJA ist der klare Sieger in einem sehr schlechten Derby

mJA-VR-A: TSG – TSV Crailsheim

Endergebnis: 39 : 21

Halbzeit: 19:11

Für die TSG spielten: Max Schupp (Tor), Finn Lemke (7/1), Luca Stüß (7/5), Fil Nieto (6), Maxi Gryzbeck (8), Max Jona Waldvogel (1), Johannes Müller (6/1), Jona Snaga (4)

In der Vorrunde erwischte die Mannschaft von Trainer Sören Piesnack eine richtige Derby-Gruppe mit der HSG Hohenlohe 2 und dem TSV Crailsheim als Gegner. Ursprünglich sollte auch noch die SG Gerabronn/Langenburg in der Gruppe sein, die haben aber vor Saisonstart ihre Mannschaft zurück gezogen. Daher sind es bis Weihnachten für die MJA nur vier Spiele. Im ersten wurden zu Hause der TSV Crailsheim erwartet. Dabei musste man ohne Spielmacher Michel Weisenauer auskommen. Da der etatmäßige Torhüter fehlte, wurde zudem Max Schupp kurzfristig zurück ins Team geholt. Danke dir für´s Aushelfen!

Schon früh im Spiel wurde deutlich, dass es hier keinen Schönheitspreis zu gewinnen gibt. Im Angriff kamen wenige gute Kombinationen zu Stande. Häufig waren es Einzelaktionen, mit denen sich die Haller durchtankten oder einen Siebenmeter raus holten, die der Schiedsrichter großzügig pfiff – neun Stück für und sechs gegen die TSG. In der Abwehr machte sich das Fehlen von Organisator Michel Weisenauer sehr bemerkbar. Die Abwehr offenbarte vor allem in der ersten Halbzeit große Lücken. Selten wurden die Crailsheimer Spieler, die im Angriff sehr unorthodox agierten, am Durchbruch gehindert. 

Zu Beginn der zweiten Halbzeit wurde die Abwehr dann zwar besser, jedoch bremste sich die Mannschaft selber aus. Johannes Müller bekam in der 42. Minute nach einer zweifelhaften Zweiminutenstrafe, seiner dritten, folgerichtig die rote Karte. Somit musste die TSG fortan ohne Auswechselspieler spielen. Als dann auch noch Max Schupp unglücklich im Gesicht getroffen wurde und kurzzeitig mit Nasenbluten das Feld räumen musste, ging Maxi Gryzbeck ins Tor (und empfahl sich für weitere Torhütereinsätze ;-)). Im Angriff musste die MJA dann in Unterzahl spielen, machte die Sache dann aber gar nicht so schlecht.

Letztlich kam ein ungefährdeter 39:21 Sieg bei raus, der noch einige Schwächen offenbarte. Trainer Sören Piesnack zeigte sich nach dem Spiel aber optimistisch, dass dies im nächsten Spiel mit der Rückkehr von Michel Weisenauer deutlich besser wird.

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