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Männer geben Sieg aus der Hand

M-BK: TSG – FSV Bad Friedrichshall

Endergebnis: 23:25 http://www.sha-handball.de/wp-content/uploads/2018-12-22_PresseInfoLang_10276.pdf

Halbzeit: 13:12

Für die TSG spielten: Uli Burkhardt, Leon Hönig (beide Tor), Moritz Nothdurft (1), Philipp Finke (3), Mathias Mönch (1), Leander Franz (2), Felix Nietzschmann, Heiko Hornef (4/2), Pascal Berger (1), Sebastian Gutbrod (11/3)

Zwei Tage vor Weihnachten stand ein Spiel zweier Mannschaften auf Augenhöhe in der Schenkenseehalle auf dem Programm. Der punktgleiche Tabellennachbar aus Bad Friedrichshall, gegen die es im Hinspiel eine deutliche 35:20 Niederlage setzte, war zu Gast. Dass das Spiel so kurz vor Weihnachten stattfand, hatte auch sein Gutes. So konnten Moritz Nothdurft und Philipp Finke, die beide auf Heimatbesuch sind, an der Partie mitwirken.

Es entwickelte sich von Beginn an ein enges Spiel, in dem die TSG in der ersten Halbzeit kein einziges Mal in Rückstand geriet. Die Abwehr arbeitete bis auf wenige Ausnahmen gut zusammen und im Angriff stimmte das Tempo. Was für die Haller aber zum Problem werden könnte, waren die vielen Zeitstrafen, die Schiedsrichter Hartmut Fritz in konsequenter Linie regelmäßig verteilte. Dennoch ging es mit einem knappen 13:12 in die Halbzeit.

Auch in der zweiten Halbzeit blieb die TSG die bessere Mannschaft und konnte sich in der 40. Minute erstmals eine drei Tore-Führung zum 17:14 erarbeiten. Das Spiel der Haller wurde jetzt aber zunehmend schlechter und der Unmut auf Schiedsrichter Fritz wuchs, da er keinen Vorteil laufen ließ und den Hallern so vier Tore verweigerte. Dennoch konnte Sebastian Gutbrod in der 49. Minute zum 21:19 treffen. Das war aber sein letzter Treffer, denn für ihn war in der 51. Minuten nach der dritten Zweiminutenstrafe Schluss im Kalenderjahr 2018. Diese Strafe traf die Haller hart, denn Felix Nietzschmann konnte Gutbrod zu keinem Zeitpunkt auch nur annähernd ersetzten. In der Folge gingen die Gäste aus Bad Friedrichshall in der 55. Minute erstmals mit 21:22 in Führung. Marco Kohler bat seine Haller Spieler in der Folge zur Auszeit. Zwar konnte noch zweimal der Ausgleich erzielt werden, letztendlich reichte das aber trozt vieler Paraden des starken Uli Burkhardt im Tor nicht mehr, um zu punkten.

Besonders der Schiedsrichter stand nach Spielende im Mittelpunkt. Zum einen erkannte er der TSG vier regulär erzielte Tore ab, da er den Vorteil nicht laufen ließ, und zum anderen beurteilte er die Szenen auf beiden Seiten nicht mehr gleich. Bad Friedrichshall bekam am Ende mit zehn Siebenmetern, davon neun verwandelt, doppelt so viele zugesprochen als die TSG. Zwar hatte der Schiedsrichter großen Anteil am Verlauf der zweiten Halbzeit, es kam aber auch von Seiten der TSG in der Schlussphase besonders von der rechten Seite zu wenig. Ende Januar geht es für die Haller Männer dann weiter mit einem Auswärtsspiel beim Tabellenzweiten aus Bad Mergentheim.

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