Hönig-Brüder bescheren Zoran Stavreski gelungenen Einstand

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Hönig-Brüder bescheren Zoran Stavreski gelungenen Einstand

M-BK: TSG – TV Mosbach 2

Endergebnis: 24:17

Halbzeit: 10:8

Für die TSG spielten: Uli Burkhardt, Leon Hönig (beide Tor), Alex Bendl (1), Robin Rieger (2), Pascal Vogel, Sebastian Hönig (4), Leander Franz (4), Felix Nietzschmann (1), Jens Bothe, Heiko Hornef (8/4), Pascal Berger, Daniel Kranz, Sebastian Gutbrod (4), Johann Klink 

Trotz aller Corona-Einschränkungen war die Halle gut gefüllt. Sowohl Fans als auch Spieler zeigten bereits beim Aufwärmen, dass sie wieder so richtig Lust auf Handball hatten. Motivation und Begeisterung waren regelrecht greifbar.

Neu-Trainer Zoran Stavreski konnte aus dem Vollen schöpfen und auf eine vollbesetzte Bank zurückgreifen. Die Ausfälle der Leistungsträger Jan Stephan (langfristig verletzt) und Matthias Teinert waren zu Beginn allerdings deutlich zu spüren. Von Beginn an setzte Stavreski auf einen Abwehr-Angriff-Wechsel, um den Ausfall von Abwehrchef Teinert zu kompensieren. Sowohl offensiv als auch defensiv zeigten sich Probleme in der Abstimmung. Die Haller Handballer setzten also auf Sicherheit und spielten ihre Angriffe lang und ruhig aus. Die entscheidende Wurfposition wurde aber viel zu selten gefunden, während in der Abwehr zu häufig freie Rückraumwürfe zugelassen wurden. Dank des glänzend aufgelegten Torhüters Leon Hönig ging es dennoch mit 10:8 in die Pause.

Nach der Pause legte Hall dann los wie die Feuerwehr. Auf Rechtsaußen lief mit Sebastian Hönig der zweite Hönig-Bruder zur Hochform auf. Wenn er nicht gerade selbst traf, holte er Strafwurf um Strafwurf heraus, die der abgezockte Heiko Hornef eiskalt einnetzte.

Mittlerweile zeigten die Siederstädter besonders in Person von Sebastian Gutbrod und Leander Franz auch endlich ihre Angriffsstärke aus dem Rückraum, sodass Mosbach nur noch Schadensbegrenzung betreiben konnte.

Am Ende brachten die Hausherren ihren Vorsprung souverän über die Ziellinie und holten sich mit diesem wichtigen Heimsieg das notwendige Selbstbewusstsein für die weiteren Spiele.

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