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Herren dominieren über 60 Minuten und gewinnen verdient

M-BK: HSG Heilbronn 2 – TSG

Endergebnis: 23 : 37

Halbzeit: 11:18

Für die TSG spielten: Uli Burkhardt, Johannes Schlotter (beide Tor), Marius Gauch (1), Sebastian Hönig (6), Leander Franz (2), Felix Nietzschmann, Vasil Vitanov (10/4), Nico Cantré (3), Firas Ben Zineb, Paul Dietrich (3), Jan Stephan (6), Johann Klink (4), Sebastian Gutbrod (2), Sebastian Hillnhütter 

Die Handballer der TSG Schwäbisch Hall setzten die Anweisungen des Trainers Zoran Stavreski in die Tat um und zeigten vom Anpfiff an einen absolut dominanten Auftritt. Heilbronn war vom Tempohandball der Haller vollkommen überrumpelt, so dass diese direkt mit 5:0 (7. Minute) in Führung gingen.
Beeindruckend war vor allem die Defensive der TSG. Heilbronn kam überhaupt nicht zur Entfaltung und wusste sich oft nur durch Verzweiflungswürfe zu helfen. Für den sicher zupackenden Keeper Ulrich Burkhardt waren dies stets Gelegenheiten, schnelle Gegenangriffe einzuleiten.
Über die rechte Angriffsseite um Vasil Vitanov und Jan Stephan räumte Schwäbisch Hall gnadenlos ab, auf links traf der wieder einmal überragende Sebastian Hönig nach Belieben – eine komfortable Acht-Tore-Führung war die Folge (8:16, 23.). Direkt im Anschluss kassierten Vitanov und Stephan allerdings fast zeitgleich eine Zwei-Minuten-Strafe durch den extrem streng pfeifenden Schiedsrichter. In der Folge konnte Heilbronn ein wenig aufschließen, die Führung blieb aber stets ungefährdet.
Mit einem beruhigenden 11:18 ging es in die Pause. Trainer Zoran Stavreski nahm das zum Anlass, neue taktische Kniffe auszuprobieren. Der stark aufspielende Regisseur Paul Dietrich durfte sich eine Pause nehmen, stattdessen setzte Stavreski nun auf zwei Kreisläufer. Mit dieser ungewohnten Maßnahme stockte der Spielfluss allerdings. Plötzlich versuchten die Rückraumspieler vermehrt durch Einzelaktionen zum Abschluss zu kommen. Einige Fehlwürfe unter Bedrängnis waren die Folge. Dennoch blieben die Gastgeber chancenlos – dank der weiter gewohnt starken Abwehr und dem eingewechselten Torhüter Johannes Schlotter.
Mit einem Vier-Tore-Lauf gingen die Gäste in die Schlussphase (20:32, 51.). Trainer Stavreski nutzte das, um munter durchzuwechseln. Dem Spielfluss tat dies keinen Abbruch, auch die zweite Garde zeigte sich in Abwehr wie Angriff dominant und fuhr den Sieg souverän mit 23:37 nach Hause.
Zoran Stavreski war mit der Leistung seiner Schützlinge absolut zufrieden: „Wir hatten das Spiel die gesamten 60 Minuten fest im Griff. So konnten wir einiges ausprobieren und allen Spielern Spielanteile geben.“

 

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