Die Leidenszeit geht zu Ende – Training ab 15.Juni wieder erlaubt
8. Juni 2020
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Trainersuche Herren 1: Gut Ding will Weile haben

Nach langer Suche können die TSG Handballer endlich auch die Trainerposition für die kommende Saison neu besetzen. Mit Zoran Stavreski hat man einen absoluten Glückstreffer gelandet. Der Leonberger wird die Herren für die kommende Saison als Trainer anführen und übernimmt ab sofort die Vorbereitung.

Name: Zoran Stravreski

Familienstand: verheiratet, 1 Sohn

Vereine als Spieler: SpVgg Renningen

Vereine als Trainer: TV Kornwestheim, HB Ludwigsburg, HSG Pforzheim, TV Aldingen, TSV Weissach (Spielertrainer) u. a.

Schiedsrichter seit 1996 im HVW Bereich

Hallo Zoran, Herzlich Willkommen bei der TSG Schwäbisch Hall. Wir freuen uns, dass du ab sofort Teil der großen TSG-Familie bist. Jetzt ging alles ganz schnell. Wie kam es zum Kontakt zwischen dir und der TSG Schwäbisch Hall?

Hallo, vielen Dank für den großartigen Empfang. Ja, es ging wirklich sehr schnell. Innerhalb eines Nachmittages wurde der Kontakt zwischen Freunden und Bekannten hergestellt. Das alles so schnell ging, hätte ich mir nicht vorstellen können. Nach einem Telefonat mit Alex (gem. Alex Bendl, den ich aus alten Renninger Zeiten kenne, und Fritz Bernhardt stand ich am gleichen Tag noch zum Probetraining in der Halle. Sie haben mich im Telefonat überzeugt.

 Manchmal führt einfach eins zum anderen. Wie war dein erster Eindruck von der TSG Schwäbisch Hall?

Mir hat die tolle Vereinsstruktur gefallen. Das Konzept, das mir vorgestellt wurde, hat mich überzeugt. Auch die sportliche Infrastruktur, die in Hall super ausgeprägt ist, macht es für einen Trainer deutlich einfacher, einen Plan zu verfolgen. Zudem gefallen mir die Visionen, die man in Zukunft umsetzen möchte.

Nachdem du das erste Training erfolgreich geleitet hast, welcher Reiz hat dich dann gepackt, bei der TSG für die kommende Saison zuzusagen?

Es ist eine tolle Aufgabe für so einen Verein als Coach aktiv sein zu dürfen. Das Ziel der TSG ist es, die Handballer wieder auf ein gutes Niveau zu leiten. Dort angekommen will man natürlich auch bleiben. Für dieses Ziel muss die Motivation und Bereitschaft hoch sein. Zudem hat die Mannschaft ein sehr hohes Potenzial, das jetzt noch weiter trainiert und gefördert werden muss. Schon im ersten Training ist mir aufgefallen, dass die Kameradschaft innerhalb der Mannschaft sehr positiv ausgeprägt ist. Das gefällt jedem Trainer und es ist immer ein gutes Zeichen für eine erfolgreiche Arbeit. Und nach den Gesprächen mit der Abteilungsleitung konnte ich mit voller Überzeugung sofort zusagen.

Du warst unter anderem schon als Trainer in der 3. Damenliga tätig. Ist es für dich nun eine starke Umstellung eine gute Herrenmannschaft in der Bezirksklasse zu trainieren?

Wenn ich mich entscheide, eine Mannschaft zu trainieren, stehe ich zu 100 Prozent hinter diesem Projekt – es ist mir egal, in welcher Liga. Für mich ist klar, dass die TSG das spielerische Potenzial hat, höherklassig zu spielen. In der Vergangenheit hat es dazu leider nicht geklappt. Meine Aufgabe ist es, das vorhandene Potenzial auszuschöpfen und gemeinsam erfolgreich zu werden. Ich werde alles daran setzen, zusammen mit Unterstützung der Abteilungsleitung, die Mannschaft wieder in die Liga zu führen, wo sie hingehört.

Momentan begleitet uns weiterhin die Pandemie. Viele Auflagen sind mittlerweile Alltag und der offizielle Spielbetrieb steht noch nicht fest. Wird der Handball und Corona für dich eine neue Herausforderung?

Wir sind ja nicht als einzige betroffen. Leider müssen alle Vereine das gleiche durchmachen. Die Begleiterscheinungen werden deshalb überall ähnlich sein. Normalerweise würde ich mich mit einer intensiven und kurzen Vorbereitung begnügen, nun werde ich sie anders gestalten müssen wie gewohnt. Über die Kondition und das Kraftvermögen der Mannschaft mache ich mir weniger Sorgen, jedoch werden wir für die spielerischen Einheiten mehr Zeit benötigen. Auch die einzelnen Zweikämpfe werden wir zunächst auf ein Minimum reduzieren. Natürlich mache ich mir Gedanken über einen weiteren Lockdown – alles kann möglich sein. Aus diesem Grund ist es für mich wichtig, einen Plan B herzustellen, um perfekt vorbereitet zu sein.

Das Training muss neu überdacht werden, um auch den Regeln des Hygienekonzepts gerecht zu werden. 

Da du nun inmitten der Vorbereitung eingesprungen bist, was sind deine Ziele mit der TSG?

Meine Ziele liegen in der Entwicklung der Mannschaft. Die Mannschaft ist von jung bis älter gut aufgestellt. Und hier möchte ich nochmal bei jedem das maximale Potenzial ausschöpfen. Der Spaß darf dabei nicht verloren gehen und immer Priorität haben.

 

Zoran, die TSG wünscht dir einen guten Start in die Vorbereitung und viel Erfolg für die Zukunft. Wir sind froh dich zu haben und freuen uns auf eine tolle Zeit.

HERZLICH WILLKOMMEN!

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